Calcium Bolus
Die neue Generation der Milchfieberprophylaxe!
Spezifische phytogene Wirkstoffe verbessern die Calciumaufnahme aus dem Pansen!
Die effektive Milchfieberprophylaxe findet bereits im Pansen statt, denn der Pansen ist der wichtigste Aufnahmeort von Calcium aus dem Futter ins Blut. Der Transport von Calcium findet vor allem über Transportkanäle statt.
Basierend auf jahrelangen Laboruntersuchungen und Studien im Tier ist nachgewiesen, dass Calcium über Transportkanäle im Pansen aufgenommen wird. Wir konnten spezifische phytogene Wirkstoffe identifizieren, die den Calciumtransport aus dem Pansen ins Blut beschleunigen. Die patentierten Wirkstoffe öffnen die Calciumkanäle, wodurch der Mehrbedarf an Calcium zur Kalbung schneller abgedeckt werden kann.
Schon gewusst: Der Pansen ist der Hauptaufnahmeort von Calcium aus dem Futter.
Frage
Wie wird Calcium aus dem Pansen aufgenommen?
Antwort
Die Calciumaufnahme im Pansen findet über TRP-Kanäle statt. Die Aufnahme kann durch spezifische phytogene Wirkstoffe aktiviert werden und mehr Calcium kann aufgenommen werden.
Die Vorteile des PerformaNat CalciumBolus
Es ist wichtig, dass Calcium schnell bereitgestellt wird
Silage ist nicht gleich Silage, das ist bekannt. Gleiches gilt auch für: Calcium ist nicht gleich Calcium.
Es kommt auf die genaue Calciumquelle an, denn nur gelöstes Calcium (Ca2+) kann vom Pansen in Blut aufgenommen werden.
Calcium wird in Form von hochverfügbarem Calciumformiat bereitgestellt. Dieses ist im Pansen schnell löslich, denn nur gelöstes Calcium kann auch vom Körper aufgenommen werden. Zusätzlich ist Calciumformiat eine schleimhautverträgliche und schonende Calciumquelle, welche im Gegensatz zu Calciumchlorid keine Verätzung hervorrufen kann. Andere Calciumquellen wie z.B. Calciumcarbonat oder -sulfat sind schwerer löslich und lösen sich, wenn überhaupt, erst im Darm.
Die Calciumaufnahme findet zum größten Teil im Pansen statt und kann gezielt gefördert werden
Unsere patentierten phytogenen Wirkstoffe steigern die Calciumaufnahme im Pansen, da sie gezielt die vorhandenen Transportkanäle für Calcium aktiviert.
Durch die Aktivierung der Transportkanäle im Pansengewebe kann das Calcium aus dem Bolus viel schneller aus dem Pansen ins Blut transportiert werden, um dort den Calciummangel auszugleichen. Dies gilt natürlich auch für Calcium, welches die Kuh zeitgleich über das Futter aufnimmt.
Auf die Menge kommt es an
Je Eingabe werden der Kuh 48 g schnell verfügbares Calcium bereitgestellt, durch die Kombination mit den phytogenen Wirkstoffen ist sichergestellt, dass der Mehrbedarf der Kuh schnell abgedeckt wird.
Durch die hohe Menge an Calcium kann der gesamte Mehrbedarf von 190g Calcium im geburtsnahen Zeitraum abgedeckt werden und die Kuh startet mit einem stabilen Calciumlevel in die Laktation.

Eine gute Calciumversorgung fördert die Pansen- und Wiederkauaktivität
Durch die bedarfsdeckende Versorgung mit Calcium wird die Bewegung des Pansens und Magen-Darm-Traktes aktiviert. Die Kuh steht sicher und kann ausreichend Futter aufnehmen, um ihren Mehrbedarf an Nährstoffen zu decken.
Zusätzlich wirken die phytogenen Wirkstoffe appetitanregend und steigern so die Futteraufnahme. So legen Sie den Grundstein für einen gesunden Start in eine produktive Laktation.
Rechtzeitige Prophylaxe zahlt sich mehrfach aus
Schon vor der Geburt sinkt der Calciumspiegel ab, da die Kuh das Kolostrum produziert. Hier startet die saubere und schnelle Eingabe des CalciumBolus. Mit dieser und den folgenden Gaben wird die Kuh optimal mit schnell verfügbarem Calcium versorgt und vor subklinischem und klinischem Milchfieber geschützt.
PerformaNat CalciumBolus 8 Stk.
Überflieger statt Liegenbleiber
Diät-Ergänzungsfuttermittel für Milchkühe zur Verringerung der Gefahr von Milchfieber.
Der neu entwickelte Bolus besteht aus schnell löslichem organischem Calciumformiat, welches gut im Verdauungstrakt resorbiert werden kann. Der Calciumgehalt pro Eingabe liegt bei 47,6g. Durch die patentierten phytogenen Wirkstoffe kann das Calcium schon im Pansen schneller ins Blut transportiert werden.
Bei der Wahl der Calciumquelle wurde bewusst eine schonende, nicht ätzende Calciumquelle gewählt, die gleichzeitig eine gute Löslichkeit aufweist.
Zusätzlich zum Calcium beinhaltet der Bolus Vitamin A, Vitamin D3 und Vitamin E.
DIE VORTEILE:
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190 Gramm organisches Calcium pro Tier
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ausgewählte phytogene Wirkstoffe
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Zur Verringerung des Risikos von Milchfieber und verbesserte Futteraufnahme
Unsere Kunden sagen:
"Gerade wenn ich die Boli schon vor der Kalbung gebe, kann man feststellen, dass die Nachgeburten viel besser abgehen, man hat viel weniger Nachgeburtsverhaltungen, somit auch schnellere Brunst und besseres Brunstverhalten und die Fruchtbarkeit ist im Nachgang deutlich besser"
Wollen auch Sie die Tiergesundheit und
Produktivität auf´s nächste Level heben? Jetzt telefonische Beratung anfragenNeue Erkenntnisse aus der Forschung in Ihrem Stall
Unsere Geschichte – Die Gesundheit Ihrer Kühe im Fokus
PerformaNat wurde aus Leidenschaft für gesunde Herden gegründet. Als Tierärzte und Wissenschaftler haben wir viel Zeit investiert, um die besten Lösungen für die Milchfieber-Prophylaxe zu entwickeln. Durch jahrelange Forschung und neue Erkenntnisse haben wir uns auf dieses Gebiet spezialisiert – weil wir wissen, wie wichtig es ist, Ihre Kühe optimal zu unterstützen.
Warum Milchfieber-Prophylaxe entscheidend ist
Milchfieber schwächt Kühe und öffnet die Tür für Folgeerkrankungen wie Mastitis, Nachgeburtsverhalten, Ketose und viele mehr. Mit der richtigen Vorsorge bleiben Ihre Tiere gesund, kalben stressfrei und starten leistungsstark in die Laktation – das zahlt sich aus, für Sie und Ihre Herde.
Unsere Mission: Ihr Erfolg
Unsere patentierten Lösungen sind wissenschaftlich fundiert, praxisnah und individuell an Ihre Bedürfnisse anpassbar. Wir begleiten Sie mit persönlicher Beratung und innovativen Ansätzen – für gesunde Tiere, weniger Behandlungen und eine nachhaltige Leistungssteigerung.
Sprechen Sie uns an – gemeinsam finden wir die beste Lösung für Ihre Herde!
Der um die Kalbung stark ansteigende Calcium-Bedarf kann nicht gedeckt werden
Durch die einsetzende Milchbildung steigt der Bedarf an Calcium schnell an, deshalb kommt es zur Kalbung zu einem physiologischen Abfall von Calcium im Blut. Um sich davon zu erholen, benötigt die Kuh ca. 2-3 Tage. Nachdem sie den Calciummangel wahrgenommen hat, wird ein Vitamin-D abhängiger hormoneller Prozess ausgelöst, welcher Calcium aus dem Knochen freisetzt und damit den Mehrbedarf abdeckt. Im Zeitfenster von 2-3 Tagen um die Kalbung besteht das Risiko für Milchfieber, also einem Calciummangel. Manche Kühe haben geringere Defizite (grüne Linie), andere haben einen so starken Calciummangel, dass das freie Calcium im Blut nicht ausreicht, um die Muskelkontraktion aufrecht zu erhalten. Als Folge liegt die Kuh fest und benötigt eine Calciuminfusion, um wieder aufstehen zu können (rote Linie). Viel mehr Kühe leiden aber an einem subklinischen Calciummangel, welcher von außen nicht sichtbar ist (gelbe Linie). Bei diesen Tieren sinkt der Calciumwert unter den Grenzwert von 2 mmol/l, wodurch das Risiko für Folgeerkrankungen ansteigt, da die Muskulatur und das Immunsystem geschwächt sind.
Da ein subklinischer oder klinischer Calciummangel die Anfälligkeit für Folgeerkrankungen erhöht, ist eine geplante Prophylaxestrategie für Ihre Milchviehherde notwendig, um die Produktivität und Gesundheit Ihrer Herde zu sichern.
Die Wahrscheinlichkeit für Milchfieber nimmt mit jeder Laktation zu
Je älter die Kuh wird, desto höher ist das Risiko für klinisches und subklinisches Milchfieber. In einer breitangelegten Studie wurde der Blutcalciumwert von 1.380 Kühen aus 115 Betrieben in Deutschland untersucht. Dabei zeigte sich, dass der Anteil der Festlieger bei den Mehrkalbenden bei 7,7% lag. Diese sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs: jede 2. mehrkalbende Kuh konnte ihren Calciumwert nicht ausreichend stabilisieren (47,6% aller Kühe). Ab der 4. Laktation war nur jede 4. Kuh ausreichend mit Calcium versorgt.
Was bedeutet das für Ihre Arbeit im Betrieb?
Schon ab der 2. Laktation ist jede 3. Kuh nicht mehr ausreichend mit Calcium versorgt, was sich in einem höheren Risiko für Erkrankungen und Milchausfällen widerspiegelt. Im Gegensatz zur Ketose gibt es keine praxistauglichen Schnelltests für den Calciumwert im Blut, welche im Stall verlässliche Ergebnisse liefern. Zusätzlich unterscheidet sich der zeitliche Verlauf beim Abfall im Calciumwert zwischen den Kühen, wodurch der optimale Zeitpunkt zur Messung des Calciumstatus schwer festzulegen ist. Ziel einer optimalen Milchfieberprophylaxe ist es, dass möglichst wenig Kühe in den Bereich des subklinischen oder klinischen Calciummangels rutschen. So hat sich eine generelle Herdenprophylaxe ab der 2. Kalbung bewährt.
Calcium ist ein wichtiges Schlüsselmolekül im Stoffwechsel von Kühen
Calcium – Schlüsselmolekül im Stoffwechsel
Calcium ist an vielen lebenswichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt und spielt eine wichtige Rolle bei:
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Erregungs- und Reizweiterleitung an den Synapsen (Übertragung von Signalen der Nervenendigungen auf die Muskulatur)
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Muskelkontraktionen (z.B. Herzkontraktion, Zitzenverschluss, Wehentätigkeit bei der Kalbung)
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Aktivierung und Vermittlung der Immunantwort
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Intrazelluläre Signalkaskaden, Hormonausschüttung sowie Freisetzung von Botenstoffen
Der Calciumgehalt ist im Blut streng reguliert, damit es zu keinen Fehlfunktionen kommt. Durch die einsetzende Milchbildung sinkt der Calciumgehalt im Blut zu schnell ab, als dass die Kuh ausreichend schnell dagegenarbeiten kann. Aus diesem Grund steigt das Risiko für viele Folgeerkrankungen bei Calciummangel.
Essentiell bei der Vorbeugung von Milchfieber ist eine bedarfsgerechte Calciumversorgung.
Rutscht der Calciumspiegel unter den Grenzwert von 2 mmol/l ist die Kuh nicht ausreichend mit Calcium versorgt. Calcium hat zwei wesentliche Funktionen im Körper: zum einen benötigt das Immunsystem Calcium, um eine Immunantwort aktivieren zu können. Bei der Geburt steigen die Entzündungswerte an, aber der Calciummangel verhindert, dass das Immunsystem ausreichend aktiviert wird. Die Kuh hat dann größere Schwierigkeiten, Infektionen und Entzündungen zu bekämpfen.. Auf der anderen Seite ist Calcium für die Kontraktion der Muskulatur notwendig. Das gilt für die Bewegung der glatten Muskulatur (Pansen, Magen-Darm-Trakt, Gebärmutter) und der gestreiften („normalen“) Muskulatur. Durch die Schwächung der Gebärmutter kommt es häufiger zu Schwergeburten und Nachgeburtsverhaltung. Außerdem reinigt sich die Gebärmutter schlechter, was den Erstbesamungserfolg verschlechtert. Zusätzlich gehen Kühe auf wackeligen Beinen seltener zum Futtertisch. Durch die geringere Pansenaktivität und Futteraufnahme sinkt die Fermentationsleistung und die Kuh rutscht in ein unnötig starkes Energiedefizit. Das erhöht das Risiko für Ketosen massiv und gleichzeitig sinkt die Milchproduktion.
Milchfieber muss behandelt werden!
Kommt es zum klinischen Milchfieber, also zum Festliegen der Kuh, muss eine intravenöse Calciuminfusion gegeben werden. Diese erhöht schnell den Calciumgehalt im Blut und sorgt dafür, dass die Kuh wieder aufstehen kann. Die Menge an Calcium aus der Infusionslösung (max. 5 g pro 100 ml) wird für die Milchbildung schnell aufgebraucht, weshalb empfohlen wird, den Kühen zusätzlich orales Calcium z.B. in Form eines CalciumBolus zu geben. So schützen Sie Ihre Kühe davor, direkt wieder in einen Calciummangel zu fallen.
Um die Fälle von klinischem und subklinischem Milchfieber zu verringern und so einen gesunden Start in die Laktation zu fördern, können Sie mit der prophylaktischen Anwendung der Calciumboli den Mehrbedarf von Calcium im Kalbezeitraum abdecken.
In seltenen Fällen kommt die Kuh zum Festliegen, obwohl der Calciumspiegel stabil ist – hier bewirkt eine Calciuminfusion keine Besserung. Gründe dafür können durch die Geburt geschädigte Muskeln, Bänder oder Nerven sein. Auch ein Phosphormangel kann zum Festliegen führen. Im Gegensatz zum Calciummangel wirken diese Kühe wacher und benötigen eine Infusion mit schnell verfügbarem Phosphor.
Eine Infusion zum falschen Zeitpunkt ist kontraproduktiv
Calciuminfusionen sind die einzig sinnvolle Therapie bei klinischen Milchfieberfällen. Durch die intravenöse Infusion kommt schnell das benötigte Calcium ins Blut und steht der Muskulatur zur Verfügung - die Kuh kann aufstehen. Um den Mehrbedarf an Calcium zu decken, sollten nachdem die Kuh wieder steht, CalciumBoli eingegeben werden.
In den letzten Jahren hat sich auch eine prophylaktische Gabe von Calciuminfusionen etabliert. Unterschiedliche Studien zeigen, dass die Kühe nach intravenöser Gabe zwar höhere Calciumlevel haben, diese aber nach kurzer Zeit wieder einbrechen und die Kühe eher in ein subklinisches Milchfieber geraten (rote Linie in der Abbildung). Aufgrund dessen wird von prophylaktischen Calciuminfusionen abgeraten.
Auch die Injektion der Calciumlösungen unter die Haut ist umstritten, da einerseits ein unnötiges Infektionsrisiko an der Einstichstelle entsteht und andererseits die Mengen an zugeführtem Calcium sehr gering sind. Je nach Produkt liegt der Calciumgehalt nur bei 2-5 g/100ml, weshalb die benötigten Mengen an Calcium im Kalbezeitraum (ca. 190g) dadurch kaum aufgefüllt werden können.
Es gibt eine Reihe von Prophylaxestrategien
Um das Risiko für Milchfieber gering zu halten, gibt es unterschiedliche Strategien, die auch kombiniert werden können. Die Umsetzbarkeit sollte betriebsindividuell bewertet werden. Grundsätzlich hilfreich sind niedrige Kaliumgehalte in der Trockenstehration, mittlere Körperkonditionen und eine hohe Futteraufnahme vor der Geburt.
Möglichkeiten über die Fütterung:
Durch den Einsatz saurer Salze oder Calciumbinder in den letzten 3 Wochen vor der Kalbung wird die Freisetzung von Calcium aus dem Knochen aktiviert. Dabei ist die korrekte Dosierung entscheidend über den Erfolg: wird zu wenig eingesetzt, wird die Knochenmobilisierung nicht aktiviert, zu viel senkt die Futteraufnahme.
Möglichkeiten der individuellen Prophylaxe:
Durch das Spritzen von Vitamin D3 im Zeitraum von 2 bis 8 Tagen vor Kalbung kommt es zur Mobilisierung des Knochens. Wichtig ist dabei, dass das Zeitfenster bis zur Kalbung eingehalten wird, da der Körper sonst gegenreguliert und so das Milchfieberrisiko wieder ansteigt. Eine einmalige Nachdosierung ist möglich.
Am häufigsten kommen orale Calciumgaben wie der PerformaNat CalciumBolus im geburtsnahen Zeitraum zum Einsatz. Schnell verfügbares Calcium gleicht die Calciumlücke aus bis dass der Körper seine eigenen Reserven mobilisieren kann. Durch die Eingabe am Tier ist diese Lösung unabhängig vom Fütterungsmanagement.
Vorsorge ist der Schlüssel
Neben den bestehenden Empfehlungen (kaliumarme Trockenstehfütterung, ausreichende Versorgung mit Magnesium, Calcium und Phosphor, mittlerer BCS) gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse, wie die Calciumaufnahme direkt gesteigert werden kann. Ohne die Fütterung saurer Salze, Calciumbinder oder die Injektion von Vitamin D ist der Pansen für 90% der Calciumaufnahme verantwortlich. Hier wird Calcium über Transportkanäle, die TRPV3-Kanäle, aus dem Pansen ins Blut transportiert. Mit bestimmten phytogenen Wirkstoffen können diese Kanäle aktiviert werden und so wird mehr Calcium schneller ins Blut transportiert. Die phytogenen Stoffe wirken sofort und steigern so die Menge an verfügbarem Calcium im Blut.
Im PerformaNat CalciumBolus sind diese Wirkstoffe enthalten, die die Calciumaufnahme vom 1) Calcium aus dem Futter und 2) schnell verfügbaren Calcium aus dem Bolus erhöhen.
Die Wahl der richtigen Prophylaxe-Strategie für Ihren Betrieb ist entscheident!
Die Aufnahme von Calcium wird durch Transportporteine im Magen-Darmtrakt vermittelt. Bei Wiederkäuern wird ein großer Anteil an Calcium schon im Pansen, dem größten Vormagen, resorbiert. Die Aufnahme von Calcium aus dem Futter ist insbesondere zu Beginn der Laktation nicht ausreichend, um den Bedarf zu decken. Eine verbesserte Calciumresorption kann daher dazu beitragen, Milchfieber vorzubeugen.
In umfangreichen in vitro und ex vivo Studien an isoliertem Pansenepithel konnte gezeigt werden, dass für den Calciumtransport verantwortliche Transportproteine durch pflanzliche Stoffe sehr spezifisch aktiviert werden können. Die Calciumaufnahme aus dem Pansen kann so signifikant gesteigert werden (Rosendahl et al, 2016).
Diese Ergebnisse konnten in in vivo Fütterungsstudien mit laktierenden Milchrindern bestätigt werden: Die Verfütterung eines auf pflanzlichen Stoffen basierenden Futtermittelzusatzstoffes führte zu einer signifikanten Erhöhung des Blut-Calciumspiegels (Braun et al., 2018). Die gezielte Anwendung pflanzlicher Wirkstoffe kann so zu einem verbesserten Calciumstoffwechsel beitragen und eröffnet damit einen völlig neuen Ansatz zur Milchfieber-Prophylaxe.
Behandlungen, Milchverlust, Sekundärerkrankungen, schlechtere Fruchtbarkeit, Merzung. All das schlägt zu Buche, wenn die Calciumversorgung zur Geburt nicht ausreichend ist. Die Kosten pro Kuh, die an klinischem Milchfieber erkrankt, liegen bei mindestens 350€. Subklinisches Milchfieber verursacht Kosten von mindestens 110€.
Für eine Herde mit 120 Kühen ergibt sich ein Verlust von über 6 200 € durch unzureichende Calciumversorgung. Dieses Potential können Sie durch eine optimale Milchfieber-Prophylaxe heben, denn durch den prophylaktischen Einsatz der CalciumBoli in Ihrer Herde unterstützen Sie Ihre Kühe beim gesunden Start in eine produktive Laktation.
Ja! Wenn Sie das Kleingedruckte anschauen, können Sie Produkte gut miteinander vergleichen
Jedes Produkt muss genaue Angaben über die Zusammensetzung haben. So müssen die Analytischen Bestandteile (%) und das Gesamtgewicht des Produktes, sowie die Inhaltsstoffe angegeben werden. fehlen diese, sollten Sie stutzig werden und sich beim Verkäufer erkundigen. Tendenziell ist es eher ein schlechtes Zeichen!
Orientieren Sie sich an folgenden Punkten:
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Calciumquelle: diese sollte für die Kuh schonend und schleimhautverträglich sein (z.B. Calciumformiat, Calciumpropionat, Calciumacetat). Diese sind gleichzeitig schnell löslich und das Calcium kann schnell aus dem Pansen ins Blut transportiert werden.
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Calciummenge: Wie hoch ist der Calciumgehalt? Dies finden Sie auf dem Etikett unter „Analytische Bestandteile: Calcium in %“. Um die calciummenge pro Eingabe berechnen zu können, brauchen Sie zusätzlich das Gewicht pro Bolus und die Eingabemenge. Eine Beispielrechnung für den PerformaNat CalciumBolus finden Sie in der Abbildung. Eine gute Milchfieber-Prophylaxe sollte mindestens 45g Calcium pro Eingabe enthalten.
- Weitere Inhaltsstoffe: hier gibt es eine Vielzahl an Inhaltsstoffen, die in in den Produkten enthalten sind:
- Magnesium: fördert die Aktivierung von Parathormon für die Calciummobilisierung aus dem Knochen
- Phosphor: wirkt Phosphormangel entgegen (mengenabhängig!)
- Phytogene Wirkstoffe: einige Wirkstoffe können gezielt die Calciumaufnahme im Pansen aktivieren
- Vitamin A oder Vitamin E: wirken antioxidativ
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