Energie Bolus
Mit voller Power in die Laktation
Die einzigartige Kombination aus schneller Energie & langfristiger Unterstützung des Leberstoffwechsels!
Der EnergieBolus bietet die perfekte Lösung für eine effektive Ketoseprophylaxe in drei Stufen: Durch die einzigartige Kombination aus sofort verfügbarem Propionat, leberunterstützenden Wirkstoffen und fermentationsfördernden Inhaltsstoffen bekämpft er nicht nur akute Energieengpässe, sondern stärkt nachhaltig die Ausschleusung von überschüssigem Fett aus der Leber. Zusätzlich wird die Pansenfermentation und Futteraufnahme unterstützt um den Stoffwechsel der Kuh schnell ins Gleichgewicht zu bringen.

Frage
Was macht den PerformaNat EnergieBolus einzigartig?
Antwort
Eine optimale Kombination aus schneller Energie & langfristiger Unterstützung des Leberstoffwechsels!
Die Vorteile des PerformaNat EnergieBolus
Propionat schließt die Lücke im überlasteten Leberstoffwechsel, sodass die Leber wieder ausreichend Energie für die Kuh und die Milchproduktion bereitstellen kann.
Ohne ausreichendes Propionat wird eingeschmolzenes Fett in Ketonkörper umgewandelt, was die Futteraufnahme hemmt. Mit Propionat kann die Leber die Energie aus Fett vollständig verwerten und so die negative Energiebilanz mildern.
Kann das Fett nicht im Leberstoffwechsel umgewandelt werden, sammelt es sich in den Leberzellen an. Das behindert die Leberfunktion.
Methionin und Cholin schleusen überschüssiges Fett aus den Leberzellen ins Blut. So kann die Leber die vielfältigen biochemischen Prozesse wieder effizient durchführen.
Dreh- und Angelpunkt ist die schnelle Futteraufnahme
Durch den Abbau der Ketonkörper nimmt das Hungergefühl zu. Zusätzlich wirken die phytogenen Wirkstoffe appetitanregend. Durch die steigende Futteraufnahme kann die Kuh sich wieder ausreichend mit Energie versorgen.
Sobald die Leberfunktion wiederhergestellt ist, können überschüssige Ketonkörper abgebaut werden, die das Hungergefühl blockierten, und die Kuh beginnt wieder zu fressen.
Spezielle Lebendhefen fördern die Propionatbildung
Spezielle Lebenhefen fördern das Wachstum von propionatbildenden Mikroorganismen.
Lebenshefen fördern das Wachstum von Propionatbildenden Bakterien, wodurch aus dem faserhaltigen Futter Propionat entsteht, das die Leber für den Energiestoffwechsel dringend benötigt.
Die Eingabe ist einfach, sauber und deckt zugleich den Bedarf
Durch den Einsatz der Boli sinkt der Ketonspiegel in weniger als 1 Stunde deutlich ab, so geben Sie Ihrer Kuh schnelle Hilfe bei Ketoserisiko.
Die Boli können sauber und gezielt nach individuellem Bedarf verabreicht werden. Die Kuh erhält mit einer Gabe vom PerformaNat EnergieBolus 116 g direkt verfügbares Propionat.
Diese Menge an Propionat löst den Knoten im Leberstoffwechsel. Die weiteren Inhaltsstoffe unterstützen die Erholung von der Ketose.

PerformaNat EnergieBolus 8 Stk.
Voller Power in die Laktation
Diät-Ergänzungsfuttermittel für Milchkühe zur Verringerung der Ketosegefahr.
Der PerformaNat EnergieBolus bietet die perfekte Lösung für eine effektive Ketoseprophylaxe in drei Stufen: Durch die einzigartige Kombination aus sofort verfügbarem Propionat, leberunterstützenden Wirkstoffen und fermentationsfördernden Inhaltsstoffen unterstützt er nicht nur akute Energieengpässe, sondern stärkt nachhaltig die körpereigene Ausschleusung von überschüssigem Fett aus der Leber. Zusätzlich wird die Pansenfermentation und Futteraufnahme unterstützt um den Stoffwechsel der Kuh schnell ins Gleichgewicht zu bringen.
DIE VORTEILE:
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Propionat bringt den Energiestoffwechsel in Schwung
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Cholin und Methionin unterstützen die Leberfunktion
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Hefen fördern die Propionatbildung im Pansen
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PN-T fördert die Futteraufnahme
Möchten auch Sie Ihre Kühe
optimal beim Start in die Laktation unterstützen? Direkter Kontakt zur BeratungUnsere Kunden sagen:
"Gerade wenn ich die Boli schon vor der Kalbung gebe, kann man feststellen, dass die Nachgeburten viel besser abgehen, man hat viel weniger Nachgeburtsverhaltungen, somit auch schnellere Brunst und besseres Brunstverhalten und die Fruchtbarkeit ist im Nachgang deutlich besser"
Ketose ist eine der wichtigsten Stoffwechselerkrankungen zu Beginn der Laktation
Ketose ist eine Stoffwechselkrankheit, die nach dem Kalben einer Milchkuh auftritt. Grund dafür ist eine negative Energiebilanz (NEB) durch z.B. verminderte Futteraufnahme oder eingeschränkte Leberfunktion.
Von klinischer Ketose spricht man bei Kühen mit einem BHB-Wert (β-Hydroxy-Butyrat) von über 3 mmol/l im Blut. Zwischen 1,2 und 2,9 mmol/l spricht man von subklinischer Ketose, wobei die Übergänge fließend sind und die äußerlichen Symptome erst bei starken Ketosen sichtbar sind.
Ca. 85% der subklinischen Ketosen treten innerhalb der ersten Woche nach Kalbung auf! Gerade in der frühen Phase der Laktation (bis zur 6. Woche in Milch) deckt die Futteraufnahme den Energiebedarf für die Milchbildung nicht.
Je nach Betrieb schwanken die Häufigkeiten von (subklinischer) Ketose, jedoch ist im Schnitt jede 2. Kuh betroffen. An klinischer Ketose erkranken 2-15% der Herde, an subklinische 40-60%. Besonders hier besteht ein hohes Potential die Tiergesundheit und Wirtschaftlichkeit in der Herde zu verbessern, da auch subklinische Ketosen hohe Kosten durch Milchausfall und Gesundheitsprobleme verursachen.
Bei einem Beispiel-Betrieb mit 120 Kühen liegt der Verlust durch Ketosen bei ca. 13.260 € (5% klinisch und 50% subklinisch erkrankt).
Endgleist der Energiestoffwechsel, wird Unterstützung dringend benötigt
Eine temporäre negative Energiebilanz ist um die Kalbung herum physiologisch. Um trotzdem die Milchproduktion sicherzustellen, mobilisiert die Kuh ihre Energiereserven in Form von Körperfett. Dieses Fett wird in der Leber in Glukose umgewandelt. Glukose wiederrum wird für die Produktion von Laktose (Milchzucker) benötigt. Dieser Schritt in der Leber ist abhängig davon, ob genügend Propionat vorhanden ist.
Proprionat hat eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel der Kuh. Propionat entsteht bei der Fermentation im Pansen. Wie oben beschrieben wird Propionat in der Leber benötigt, um Fett in Zucker umzuwandeln. Wenn es zu einem Engpass kommt – etwa bei einer unzureichenden Propionatbildung – kann die Leber Fett nicht in Glukose umwandeln, sondern die Produktion von Ketonkörpern steigt an. Dies kann zu einer subklinischen oder klinischen Ketose führen, die die Gesundheit der Kuh und die Milchleistung beeinträchtigen kann.
Nach der Kalbung fällt die Kuh in eine negative Energiebilanz, was völlig normal ist
Gegen Ende der Trächtigkeit hat die Kuh einen geringeren Energiebedarf, da die Futteraufnahme und der Stoffwechsel auf den Erhaltungsbedarf und das ungeborene Kalb abgestimmt sind. Mit der Geburt des Kalbes steigt der Energiebedarf jedoch sprunghaft an, da die Kuh große Mengen an Energie benötigt, um Milch zu produzieren.
Direkt nach der Geburt ist die Futteraufnahme der Kuh reduziert – einerseits, weil sie während der Geburt weniger frisst, andererseits, weil die Pansenaktivität noch etwas eingeschränkt ist. Die steigende Milchleistung erfordert immer mehr Energie, doch die Futteraufnahme der Kuh passt sich daran nur verzögert an. Diese Diskrepanz führt dazu, dass die Kuh in eine sogenannte negative Energiebilanz kommt – ein Zustand, der bei allen Säugetieren in der frühen Phase der Milchbildung als physiologisch normal gilt. Um die Milchproduktion sicherzustellen, mobilisiert die Kuh ihre Energiereserven in Form von Körperfett. Dieses Fett wird in der Leber in Glukose umgewandelt, die für die Produktion von Laktose (Milchzucker) benötigt wird. Wenn jedoch die Verstoffwechselung des Fettes in der Leber nicht reibungslos funktioniert, entstehen sogenannte Ketonkörper. Diese dienen zwar dem Muskel und dem Euter als Energiequelle, können aber nicht direkt zur Milchproduktion beitragen.
Eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel der Kuh hat Propionat, das im Pansen bei der Fermentation entsteht. Propionat wird in der Leber benötigt, um Fett in Zucker umzuwandeln. Wenn es zu einem Engpass im Stoffwechsel kommt – etwa bei einer unzureichenden Propionatbildung – steigt die Produktion von Ketonkörpern an. Dies kann zu einer subklinischen oder klinischen Ketose führen, die die Gesundheit der Kuh und die Milchleistung beeinträchtigt.
Propionat wird von den Mikroorganismen im Pansen produziert, die faserhaltige Futterbestandteile abbauen. Bei zu hohen Kraftfutteranteilen oder zu energiearmen Grundfutter können die Mikroorganismen nicht ausreichend Propionat herstellen.
Es kann auch zu einem Mangel an Propionat kommen, wenn die Fermentation nicht rund läuft, da z.B. eine Pansenazidose vorliegt und die Propionat-bildenden Bakterien wegen der schlechten Lebensbedingungen absterben.
Auch bei einer starken negativen Energiebilanz fehlt Propionat. Hier benötigt die Leber so viel Propionat um ausreichend Milchzucker herstellen zu können, dass die Menge aus dem Pansen den Bedarf nicht decken kann.
Um eine Ketose festzustellen, wird der Ketonkörper-Gehalt im Blut, in der Milch oder im Urin der Kuh gemessen.
Der Goldstandart zur Messung einer Ketose ist der BHB-Gehalt im Blut.
Ab einem Messwert von 1,2 mmol/l fällt die Kuh in eine subklinische Ketose. Für die Messung können tragbare Blutzuckermessgeräte genutzt werden, mit denen aus einem Tropfen Blut aus der Schwanzvene der BHB-Wert präzise bestimmt wird. Innerhalb von Sekunden erhalten Sie verlässliche Messwerte. Es wird empfohlen alle Kühe zwischen Tag 3-7 und nochmal zwischen Tag 10-14 zu testen.
Alternativ geben die Milchinhaltsstoffe einen Hinweis auf das Ketoserisiko. Da bei Ketosen der Milchfettgehalt stark ansteigt, deutet der Fett-Eiweiß-Quotient (FEQ) bei einem Wert von >1,4 auf Ketosen hin.
Ketosen sind vor allem aufgrund der Folgeerkrankungen sehr kostspielig und zeitaufwendig
Subklinische und klinische Ketosen haben vielfältige negative Folgen für die Milchleistung und Tiergesundheit.
Die Ketonkörper belasten die Leber und lösen Entzündungsreaktionen aus, die noch mehr Energie für die Milchbildung entziehen. In den folgenden Wochen wirken die Entzündungsfaktoren und der Energiemangel auch negativ auf die Eizellreifung und Gebärmutter, wodurch der Erstbesamungserfolg 4x geringer ist. Zusätzlich sinkt die Milchleistung im Schnitt um 1-2 kg pro Tag ab.
Kühe, die von einer (subklinischen) Ketose betroffen waren, haben häufig langfristige Probleme, die sich auch in die nächste Laktation ziehen, da die Leber nachhaltig belastet und oft verfettet ist.
Es gibt unterschiedliche Stellschrauben, um das Ketoserisiko zu minimieren und dadurch die Kühe gesund und produktiv zu halten. Überkonditionierte Kühe haben ein besonders hohes Risiko für Ketosen. Ziel ist es, die Kühe mit einem BCS von <4 trockenzustellen und dann die Körperkondition zu erhalten.
Die Futterqualität, Futteraufnahme und Futtervorlage sind entscheidend für die Versorgung der Kuh, da die Milch im wesentlichen aus dem Grundfutter kommt. Die Kuh benötigt hochwertiges Futter, was oft genug rangeschoben wird. Auch rangniedere oder erkrankte Kühe müssen genug Zugang zu frischem Futter und Wasser haben.
Auch eine gute Milchfieberprophylaxe unterstützt die Kühe, da bei Calciummangel der Verdauungstrakt schlechter arbeitet und die Kuh seltener zum Futtertisch geht. Mit einer guten Calciumversorgung legen Sie den Grundstein für einen guten Start in die Laktation.
Nein! Auch normalkonditionierte Tiere können in eine Ketose rutschen!
Es gibt im Betrieb unterschiedliche Gruppen von Kühen, die ein besonders hohes Risiko haben, an Ketose zu erkranken.
Zum einen sind es die überkonditionierten Kühe. Diese mobilisieren nach der Kalbung so viel Fett, was die Leber gar nicht in den Mengen verarbeiten kann. Das Fett wird zum Teil in den Leberzellen einlagert, was die Leberfunktion einschränkt; oder in Ketonkörper umgewandelt. Zum anderen sind es Kühe, die in eine starke negative Energiebilanz rutschen, da sie mit einer sehr hohen Milchleistung starten oder aus einem anderen Grund den Energiebedarf nicht decken können. Hierzu zählen auch Kühe mit anderen Erkrankungen, da das Immunsystem viel Energie zieht oder Kühe, die nicht genug fressen, da sie z.B. durch eine Schwergeburt Schmerzen haben.
Bei allen Kühen kann man mit den gleichen Wirkstoffen unterstützen: Propionat um den Knoten im Stoffwechsel zu lösen, appetitanregende Stoffe und leberschützende Stoffe. Mit diesem Werkzeugkoffer unterstützen Sie den Energiestoffwechsel Ihrer Kuh optimal.
Eine Infusion in Kombination mit einem Bolus ist dann das Mittel der Wahl
Bei einer klinischen Ketose erhalten die Kühe eine Infusion mit Glucose. So steigt der Blutzuckerspiegel schnell an und die Mobilisierung von Fett wird gebremst, wodurch der Teufelskreis der Ketose durchbrochen werden kann. Da die Mengen an Glucose aber auch schnell in die Milch übergehen, ist empfohlen, dass zusätzlich Propionat oral gegeben wird, damit der Leberstoffwechsel effizient Glucose bereitstellen kann.
Die Glucose darf nicht gefüttert werden, da die großen Mengen an schnell verdaulichem Zucker eine Pansenazidose auslösen können, was wiederum die Bildung des dringend benötigten Propionats verschlechtert.
Bei einer Ketose entstehen viele Baustellen gleichzeitig:
Die Kuh mobilisiert viel Fett, was in der Leber nicht ausreichend verstoffwechselt werden kann. Hier unterstützen leberschützende Stoffe, besonders die, die Fett aus der Leber schleusen.
Die Kuh frisst durch die hohe Menge an Ketonkörper im Blut weniger, wodurch ein Mangel an Propionat entsteht, welches für die Glucosebildung notwendig ist. Mit appetitanregenden Stoffen kann die Futteraufnahme erhöht werden, wodurch wieder mehr Propionat für den Leberstoffwechsel zu Verfügung steht.
Für die schnelle Hilfe kann Propionat oral gegeben werden, was direkt den Knoten im Leberstoffwechsel löst.
Die Propionatbildung im Pansen kann mit Lebenhefen unterstützt werden, da diese die Fermentationsbedingungen für Propionat-produzierende Bakterien verbessern.
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