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Was macht den PerformaNat PhosphorBolus aus?

Phosphor allein ist nur die halbe Miete. Auch die Leber braucht Unterstützung!

Ein Phosphormangel rund um die Kalbung beeinträchtigt zentrale Stoffwechselvorgänge. Insbesondere in der Leber, können viele energieabhängige Prozesse nicht mehr effizient ablaufen. Um diesen Teufelskreis zu stoppen sind Vitamine wie Niacin, Vitamin B₁₂ und Folsäure hilfreich und notwendig um die Leber in ihrer gesunden Funktion zu unterstützen. Der PhosphorBolus kombiniert daher eine große Menge an schnell verfügbaren Phosphorquellen und den so dringend benötigten leberschützenden Vitaminen.

Hellgrüne Illustration einer stehenden Kuh. Eine optimale Calciumversorgung schützt Milchkühe effektiv vor Milchfieber.

Frage

Welche Probleme verursacht ein Phosphormangel rund um die Geburt?

Antwort
Phosphormangel schwächt die Muskeln, hemmt die Futteraufnahme und überlastet die Leber kurz nach der Geburt.

wie´s funktioniert

Die Vorteile des PerformaNat PhosphorBolus

Eine Infografik zeigt, wie der Mehrbedarf an Phosphor im Kalbezeitraum gedeckt wird: Zwei Eingaben mit je zwei Boli liefern insgesamt 96 g hochverfügbares Phosphor aus Kaliumphosphat.

Schnell verfügbare Phosphorversorgung deckt den akuten Bedarf rund um die Kalbung.


Jede Gabe von 2 Boli enthält 48 g Phosphor in Form hochlöslichen Monokaliumphosphat. Es kann rasch aufgenommen werden und die Kuh gezielt mit Phosphor versorgen. Damit kann der akute Mehrbedarf zur Geburt gedeckt und einem stoffwechselrelevanten Mangel effektiv vorgebeugt werden.

Eine Infografik veranschaulicht die Bedeutung der B-Vitamine für den Stoffwechsel. Sie zeigt ein System aus Zahnrädern, das Prozesse wie die Glucoseproduktion, die Entgiftung und die Aminosäureproduktion darstellt.

 

Folsäure, Niacin und Vitamin B12 sichern zentrale Leberfunktionen.

Ein Phosphormangel beeinträchtigt die Funktion der Leber. Die zugesetzten Vitamine fördern die Glukoseproduktion, die Methylierung und die Entgiftung – für einen Stoffwechsel, der in Schwung bleibt.

Eine Infografik erklärt die zentrale Rolle von Phosphor im Stoffwechsel: Es wird zur Bildung des Energieträgers ATP benötigt, den die Leber als Energieüberträger braucht, um aus Propionat Glucose für die Kuh und die Milch zu produzieren.

 

Phosphor ist ein zentraler Baustein der zellulären Energiegewinnung.

ATP, das „Benzin der Zelle“, besteht aus Phosphatverbindungen. Ohne ausreichende Phosphorversorgung kommt die Energiebereitstellung im Körper zum Erliegen – insbesondere in Leber und Muskulatur.

Eine Infografik zeigt, dass Mikroorganismen im Pansen Phosphor benötigen, um sich zu vermehren und ihre Arbeit zu leisten. Ausreichend Phosphor sichert die Fermentation und ermöglicht die Bildung wichtiger Stoffe wie Propionat, Acetat, Vitaminen und Proteinen.


Pansenmikroben benötigen Phosphor zur Vermehrung und zur Fermentation.

Ein funktionierender Pansen ist auf die Verfügbarkeit von Nährstoffen angewiesen. Phosphor spielt eine Schlüsselrolle im Stoffwechsel der Mikroorganismen – seine Zufuhr stärkt die Fermentation, die Futterverwertung und die Fresslust.

 

Eine Infografik zeigt die praktische Anwendung zum schnellen Ausgleich des Phosphorbedarfs während der Kalbezeit. Abgebildet sind vier Boli für zwei Eingaben sowie ein passender Eingeber. Zwei Eingaben mit je zwei Boli liefern insgesamt 96 g hochverfügbares Phosphor.

 

Gezielte Eingabe – ohne Über- oder Unterversorgung.

Die Gabe von 2x2 Boli deckt den Bedarf in der kritischen Phase rund um die Kalbung. Die Zusammensetzung wurde praxisnah auf hohe Bioverfügbarkeit und eine sichere Dosierung abgestimmt.

Die Verpackung des PerformaNat PhosphorBolus steht neben einem einzelnen, gelb-grün verpackten Bolus. Auf der Schachtel ist eine vital springende Kuh auf einer Weide abgebildet, passend zum Slogan 'Die Lösung bei Phosphormangel!'.

PerformaNat PhosphorBolus 12 Stk.

Mineralergänzungsfuttermittel für Milchkühe zur Verbesserung der Phosphorversorgung zum Zeitpunkt der Kalbung.

Der PerformaNat PhosphorBolus ist die gezielte Unterstützung des Phosphorstoffwechsels rund um die Kalbung. Schnell verfügbares Monokaliumphosphat versorgt die Kuh rasch mit Phosphor, während Niacin, Vitamin B₁₂ und Folsäure den Leber- und Energiestoffwechsel entlasten. So wird ein akuter Phosphorengpass zur Geburt abgepuffert, die Glukosebereitstellung unterstützt und über eine bessere Phosphorverfügbarkeit die Pansenfunktion stabilisiert – für mehr Fresslust und einen sicheren Start in die Laktation.

UNTERSTÜTZT IHRE KÜHE:

  • Schnell verfügbares Phosphat zur Kalbung

  • Niacin, B₁₂ und Folsäure für die Leber

  • Phosphor stärkt Pansen und Futteraufnahme

Porträt von Julia Arlitt. Sie ist bei PerformaNat in der Kundenbetreuung tätig.

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Unsere Kunden sagen:

"Gerade wenn ich die Boli schon vor der Kalbung gebe, kann man feststellen, dass die Nachgeburten viel besser abgehen, man hat viel weniger Nachgeburtsverhaltungen, somit auch schnellere Brunst und besseres Brunstverhalten und die Fruchtbarkeit ist im Nachgang deutlich besser."

Der Bedarf steigt – die Aufnahme sinkt.

Ein Phosphormangel tritt besonders in der Transitphase rund um die Kalbung auf, wenn der Bedarf des Tieres rasant ansteigt. Der Aufbau der Milchdrüse, der Start der Milchproduktion und der veränderte Leberstoffwechsel benötigen große Mengen an Phosphor. Gleichzeitig fressen viele Kühe in dieser Phase weniger – die Versorgung sinkt. Besonders bei älteren Kühen oder Mehrkalbenden steigt das Risiko für subklinischen oder akuten Phosphormangel.

Eine Infografik zeigt anhand zweier Waagen Ursachen für Phosphormangel bei Kühen: In der späten Trächtigkeit sind Phosphorbedarf und Futteraufnahme ausbalanciert. Zur Kalbung kippt das Verhältnis, da der Bedarf für die Milchbildung stark ansteigt, während die Futteraufnahme sinkt.

Festliegen heißt nicht immer (nur) Kalziummangel.

Ein Phosphormangel kommt zur Geburt relativ häufig vor und äußert sich oft durch festliegende, apathische Kühe, die trotz Calciumgabe nicht oder nur kurz aufstehen. Weitere Anzeichen sind Muskelzittern, verminderte Futteraufnahme, langsamer Start in die Laktation und gestörter Stoffwechsel. Im Gegensatz zum klassischen Milchfieber (Calciummangel) sprechen diese Tiere oft nicht oder nur kurzfristig auf Calcium an – ein Hinweis auf einen zugrunde liegenden Phosphormangel. Einen groben Hinweis auf Phosphormangel sind warme Ohren und ein wacher Allgemeinzustand, wogegen Kühe mit Calciummangel eher kühle Ohren haben und abwesend wirken.

Ein Venn-Diagramm zeigt die Blutuntersuchung von 188 festliegenden Kühen: 48 % leiden gleichzeitig an Calcium- und Phosphormangel. 21 % haben nur einen Calciummangel, 26 % nur einen Phosphormangel und 5 % weisen keinen Mangel auf.

Schlechte Futteraufnahme verschärft die Unterversorgung.

Kühe, die in den ersten 12–48 Stunden nach der Kalbung schlecht oder gar nicht fressen, bauen schnell einen gefährlichen Phosphormangel auf. Dadurch verschlechtert sich die Stoffwechsellage weiter – ein Teufelskreis beginnt. Eine gezielte Versorgung mit hochverfügbarem Phosphor kann helfen, diesen Kreislauf zu durchbrechen und die Futteraufnahme wieder anzuregen.

Eine Infografik veranschaulicht mit Bausteinen den Phosphorbedarf der Kuh rund um die Geburt: Reicht der Anteil an Phosphor aus dem Futter nicht aus, um den Gesamtbedarf zu decken, muss die fehlende Menge durch eine ergänzende Versorgung über Boli ausgeglichen werden.

Unsichtbarer Mangel – spürbare Auswirkungen.

Ein unerkannter Phosphormangel führt zu einer schlechten Leberfunktion, verminderter Glucoseproduktion, reduzierter Milchleistung und verzögerter Fruchtbarkeitsentwicklung. Auch die Immunabwehr und die Regeneration nach der Geburt können leiden. Studien zeigen: Je schlechter der Start, desto höher das Risiko für Ketose, Nachgeburtsverhaltung und verzögerte Brunst.

"Infografik von PerformaNat zur Rolle von Phosphor im Stoffwechsel: Ohne Phosphor entsteht kein ATP (Energieträger für Zellfunktionen). Gezeigt wird die Reaktion ADP + P zu ATP sowie die Leber, die diese Energie benötigt, um aus Propionat Glucose für die Kuh und die Milch zu gewinnen.

Zwei Probleme – eine gemeinsame Ursache.

Phosphormangel und Ketose hängen eng zusammen: Beide treten häufig bei schlechter Futteraufnahme, hohem Leistungsansatz und Leberüberlastung auf. Während Ketose meist durch einen Energiemangel bedingt ist, liegt beim Phosphormangel ein Mangel an Phosphat für zentrale Stoffwechselreaktionen vor.

Der Verlauf nach der Kalbung unterscheidet sich jedoch: während Ketose häufig erst ein paar Tage nach der Kalbung auftritt, macht ein Phosphormangel direkt nach der Geburt Probleme und ist nach 2-3 Tagen in Milch oft reguliert. Genauso wie Calcium wird Phosphor mit der Knochenmobilisierung freigesetzt und steht nach dieser kurzen Anpassungszeit wieder zur Verfügung.

Eine Infografik zeigt mit Batteriesymbolen die Phosphor- und Energielevel einer Kuh in den ersten fünf Tagen nach der Kalbung: Anfangs fehlt Phosphor, was sich nach 2-3 Tagen durch Knochenmobilisation reguliert. Das Energielevel sinkt jedoch stetig, da sie wenig frisst und Milch bildet.

Schnell reagieren – gezielt unterstützen.

Bei Verdacht auf Phosphormangel sollte schnell ein Bolus mit hochlöslichem Phosphor verabreicht werden. Der PerformaNat PhosphorBolus enthält bioverfügbares KH₂PO₄ und ergänzt wichtige Vitamine wie Niacin, Vitamin B₁₂ und Folsäure zur Unterstützung des Stoffwechsels.

Optimale Anwendung: etwa 4–12 Stunden vor der Kalbung und eine weitere Gabe zur Kalbung. Bei Bedarf kann eine zweite Gabe 24–36 Stunden nach der Geburt erfolgen – abhängig vom Zustand der Kuh und Futteraufnahme. Boli dürfen grundsätzlich nicht bei festliegenden Kühen eingegeben werden, da diese die Boli nicht abschlucken können.

Stoffwechsel braucht mehr als ein Element.

Phosphormangel betrifft nicht nur das Mineral selbst, sondern stört ganze Stoffwechselwege. Daher enthält der Bolus zusätzlich Niacin (zur Unterstützung des Leberstoffwechsels), Vitamin B₁₂ (für Glukoseproduktion) und Folsäure (für Zellregeneration und Methylierungsprozesse). Diese Kombination hilft der Kuh, den Übergang in die Laktation besser zu bewältigen.

Eine Infografik zeigt eine Leber mit Zahnrädern: Folsäure, Vitamin B12 und Niacin unterstützen die Glucoseproduktion. Ein Text erklärt, dass bei geringer Futteraufnahme zu wenig B-Vitamine im Pansen gebildet werden, die Leber diese aber für ihre Funktion benötigt.

Wer viel leistet, braucht mehr.

Der Bolus ist besonders geeignet für Mehrkalbende, Frischmelker mit hohem Leistungsansatz, Tiere mit schlechter Futteraufnahme rund um die Kalbung sowie Kühe mit Festliegen ohne klare Calciumantwort. Auch nach Geburtskomplikationen oder bei Verdacht auf Leberbelastung bietet sich eine gezielte Phosphorergänzung an.

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